„Eingeschnappt“ beschreibt einen kurzen, oft kindlich wirkenden Zustand verletzter Eitelkeit, bei dem man aus Trotz oder Gekränktheit schweigt oder sich zurückzieht. Die Person reagiert empfindlich auf eine vermeintliche Kränkung.
Synonyme zu „eingeschnappt“
pikiert
gekränkt
sauer
verstimmt
empfindlich
trotzig
verschnupft
bockig
grantig
schmollend
unwirsch
Gegenteile & Gegenstücke
versöhnt
gleichmütig
Was bedeutet „eingeschnappt“?
Der Ausdruck bezeichnet eine vorübergehende, meist übertrieben empfindliche Reaktion auf eine Kränkung oder Kritik. Die betroffene Person zeigt durch Schweigen, Schmollen oder abweisendes Verhalten ihre Verstimmung. Im Unterschied zu tiefer Beleidigtheit ist „eingeschnappt sein“ oft flüchtig und legt sich nach kurzer Zeit oder einer Entschuldigung wieder.
Wortart: Adjektiv (Partizip II von „einschnappen“, umgangssprachlich)
Anderes Wort für: „Eingeschnappt“ kann man am treffendsten mit beleidigt oder pikiert ersetzen.
„eingeschnappt“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was bedeutet „eingeschnappt“ genau?
Es bezeichnet einen Zustand vorübergehender, empfindlicher Verstimmung nach einer vermeintlichen Kränkung. Die Person reagiert mit Schweigen, Schmollen oder trotzigem Rückzug – oft ohne tiefe oder anhaltende Wut.
Ist „eingeschnappt“ ein Synonym für „beleidigt“?
Ja, die Wörter überschneiden sich stark. „Eingeschnappt“ ist jedoch umgangssprachlicher und betont die flüchtige, fast kindliche Trotzreaktion, während „beleidigt“ allgemeiner und formeller verwendet wird.
Wie verwendet man „eingeschnappt“ im Satz?
Beispiel: „Weil ich ihren Vorschlag nicht sofort gelobt habe, war sie eingeschnappt und hat den ganzen Abend geschwiegen.“ Es beschreibt eine mimosenhafte Reaktion auf eine Kleinigkeit.