Das Verb „quellen“ beschreibt das Hervorkommen oder Austreten einer Flüssigkeit, das Aufquellen von Materialien durch Feuchtigkeit oder im übertragenen Sinne das plötzliche Auftauchen von etwas.
Synonyme zu „quellen“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „quellen“?
„Quellen“ beschreibt primär das langsame Austreten einer Flüssigkeit aus einer Öffnung oder einem Material, etwa Wasser aus einer Quelle oder Blut aus einer Wunde. Im übertragenen Sinne bedeutet es auch „anschwellen“, wenn ein trockener Stoff (z. B. Reis, Holz) durch Feuchtigkeitsaufnahme an Volumen zunimmt. Zudem wird der Begriff metaphorisch verwendet, um das plötzliche Auftauchen von Menschen, Informationen oder Dingen zu beschreiben („Die Menge quoll aus dem Stadion“).
Wortart: Verb (stark: er quillt, quoll, ist gequollen)
Anderes Wort für: Je nach Kontext sind „Fließen“ oder „Aufgehen“ die treffendsten Synonyme.
„quellen“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen „quellen“ und „fließen“?
„Fließen“ ist allgemeiner und beschreibt jede kontinuierliche Bewegung einer Flüssigkeit. „Quellen“ hingegen betont das Hervorkommen aus einem Ursprung oder das langsame Austreten unter Druck.
Ist „quellen“ ein starkes oder schwaches Verb?
„Quellen“ ist ein starkes Verb. Die Stammformen lauten: quellen – quoll – ist gequollen. In der Kochbedeutung (Reis quellen lassen) wird es teils schwach konjugiert (quellte, gequellt).
Kann man „quellen“ auch im übertragenen Sinne verwenden?
Ja, sehr häufig. Man sagt etwa „die Menge quoll aus dem Stadion“ oder „alte Erinnerungen quollen in ihm hoch“. Dies beschreibt ein plötzliches, dichtes Auftauchen von Menschen oder Gedanken.