Schisslaweng bezeichnet ein spontanes, ungeplantes Handeln aus dem hohlen Bauch heraus – typisch für Aktionen ohne festen Plan oder Vorbereitung.
Synonyme zu „schisslaweng“
ad hoc
improvisiert
willkürlich
planlos
aufs Geratewohl
aus dem Stegreif
ins Blaue hinein
freihändig
nicht durchdacht
aus Lust und Laune
ohne Vorbereitung
Gegenteile & Gegenstücke
durchdacht
systematisch
gezielt
Was bedeutet „schisslaweng“?
Der Ausdruck „Schisslaweng“ stammt aus der Umgangssprache und beschreibt ein Handeln ohne festen Plan oder Vorbereitung – nach dem Motto: einfach loslegen, wie es gerade kommt. Er wird meist in Wendungen wie „aus Schisslaweng“ oder „nach Schisslaweng“ verwendet und drückt eine lockere, intuitive Vorgehensweise aus.
Wortart: Nomen (der Schisslaweng) oder Adverb; umgangssprachlich.
Anderes Wort für: spontan handeln, aus dem Bauch heraus.
„schisslaweng“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Woher kommt der Begriff „Schisslaweng“?
„Schisslaweng“ ist ein Berliner Dialektausdruck, der vermutlich aus dem Rotwelschen stammt und in der Soldatensprache des 19. Jahrhunderts verwendet wurde. Er bezeichnet ein spontanes, ungeplantes Handeln – quasi „aus der Hüfte geschossen“.
Ist „Schisslaweng“ ein Nomen oder ein Adverb?
Der Begriff wird sowohl als Nomen („der Schisslaweng“) als auch adverbial („aus Schisslaweng“) verwendet. In der Wendung „aus Schisslaweng“ handelt es sich um ein substantiviertes Adverb mit der Bedeutung „ohne festen Plan“.
Gibt es regionale Unterschiede in der Verwendung?
Ja, der Ausdruck ist vor allem in Nord- und Ostdeutschland sowie in Berlin verbreitet. In Süddeutschland sind eher Begriffe wie „aus dem Bauch heraus“ oder „ins Blaue hinein“ üblich, während „Schisslaweng“ dort seltener vorkommt.