
Sie ist eine der schillerndsten und umstrittensten Stimmen der deutschen Politikwissenschaft: Ulrike Guérot. Kaum eine andere Intellektuelle vereint so viel akademische Reputation mit so heftigen Kontroversen – von der Vision einer Europäischen Republik bis zur Entlassung von der Universität Bonn.
Geburtsjahr: 1964 ·
Geburtsort: Grevenbroich ·
Beruf: Politikwissenschaftlerin und Publizistin ·
Bekannt für: Europäische Republik, European Democracy Lab ·
Letzte Professur: Universität für Weiterbildung Krems (bis 2023)
Kurzüberblick
- Geboren 1964 in Grevenbroich (Wikipedia (de))
- Promotion an der University of Oxford (ulrike-guerot.de)
- Gründung des European Democracy Lab 2011 (Wikipedia (de))
- Exakte offizielle Begründung der Universität Krems für die Trennung (meinbezirk.at)
- Zukünftige akademische oder politische Pläne (meinbezirk.at)
- Inwieweit die Nähe zur AfD von Guérot selbst aktiv gesucht wird (meinbezirk.at)
- 2023: Kündigung an der Universität Bonn (Forschung & Lehre)
- Rechtsweg bestätigt Entlassung bis vor Bundesarbeitsgericht (FAZ)
- Leitung des European Democracy Lab in Berlin (Wikipedia (de))
- Aktiver YouTube-Kanal und publizistische Tätigkeit (Wikipedia (de))
Die öffentliche Wahrnehmung verbindet Guérot oft mit Krems, obwohl die juristisch zentrale Entlassung 2023 die Universität Bonn betraf. Der Wechsel von der Donau-Universität Krems nach Bonn 2021 verlief zunächst unauffällig – die Kontroverse eskalierte erst später.
Sechs Fakten, die das Profil der Politikwissenschaftlerin prägen:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ulrike Beate Guérot |
| Geboren | 1964 in Grevenbroich (Wikipedia (de)) |
| Promotion | University of Oxford (ulrike-guerot.de) |
| Bekannteste These | Die Europäische Republik |
| Letzte akademische Position | Professorin an der Universität für Weiterbildung Krems (Österreich) (meinbezirk.at) |
| Leitung | European Democracy Lab (EDL), Berlin (Wikipedia (de)) |
Wer ist Ulrike Guérot?
Akademischer Werdegang
Ulrike Beate Guérot wurde 1964 in Grevenbroich im Rheinland geboren und studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Oxford und Paris. Ihre Promotion an der University of Oxford legte den Grundstein für eine Karriere an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politikberatung (ulrike-guerot.de). Von 2016 bis 2021 lehrte sie als Professorin an der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität Krems) und leitete dort das Departement Europapolitik und Demokratieforschung (Wikipedia (de)). Ein lokaler Bericht aus Krems beschrieb ihren Weggang 2021 als Rückkehr in die Heimat (meinbezirk.at).
Guérot wechselte 2021 an die Universität Bonn – und genau dort, nicht in Krems, wurde sie 2023 wegen Plagiatsvorwürfen gekündigt. Die öffentliche Debatte verwechselt die beiden Stationen bis heute.
Forschungsschwerpunkte
- Europäische Integration und EU-Reform
- Demokratietheorie und Bürgerbeteiligung
- Transnationale Politik und die Zukunft der Nationalstaaten
Ihr akademisches Werk kreist um die Frage, wie Europa demokratischer, bürgernäher und handlungsfähiger werden kann. Ihr zentrales Konzept ist die „Europäische Republik“ – ein föderaler Bundesstaat, der die EU-Mitgliedstaaten ersetzen soll (Wikipedia (de)).
Guérot fordert nicht weniger als die Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten einer europäischen Republik. Radikaldemokratisch, aber auch radikal – das polarisiert Wissenschaft und Öffentlichkeit gleichermaßen.
Publikationen und öffentliche Präsenz
Guérot hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Warum Europa eine Republik werden muss“ und „Der neue Bürgerkrieg“. Sie ist eine gefragte Rednerin und Kolumnistin, die regelmäßig in Medien wie der FAZ zitiert wird. Seit ihrer Entlassung betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem sie ihre Positionen einem breiten Publikum vermittelt (YouTube).
Die Konsequenz: Ihre öffentliche Präsenz übersteigt inzwischen ihre akademische. Das macht sie angreifbar, aber auch unabhängig.
Warum wurde Ulrike Guérot entlassen?
Vorwürfe der Universität Bonn
Ende Februar 2023 kündigte die Universität Bonn der Professorin fristlos. Der Vorwurf: wissenschaftliches Fehlverhalten in Form von Plagiaten (Forschung & Lehre). Die Universität Bonn hatte sich bereits zuvor von Guérot distanziert, wie die NZZ berichtete (NZZ). Die Kündigung datierte auf den 14. Februar 2023, wie aus der Berichterstattung der FAZ hervorgeht (FAZ).
- Arbeitsgericht Bonn: wies Guérots Klage in erster Instanz als unbegründet ab (Forschung & Lehre)
- Landesarbeitsgericht Köln: bestätigte die Wirksamkeit der Kündigung in zweiter Instanz (Forschung & Lehre)
- Bundesarbeitsgericht: ließ die Entlassung rechtlich bestehen, da keine Rechtsfehler feststellbar waren (Forschung & Lehre)
Das Muster: Drei Instanzen, drei Niederlagen. Die Rechtslage ist eindeutig – die wissenschaftliche Kontroverse bleibt.
Reaktionen von Guérot
Guérot selbst bestreitet die Vorwürfe des wissenschaftlichen Fehlverhaltens und sieht sich als Opfer einer politisch motivierten Kampagne. In Interviews und auf ihrem YouTube-Kanal argumentiert sie, ihre kritischen Positionen zur EU und ihre Kontakte zu unkonventionellen politischen Kreisen hätten den Ausschlag gegeben. Eine offizielle Stellungnahme der Universität Krems zur Entlassung aus ihrer dortigen Zeit liegt nicht vor; die Universität hatte Guérot 2021 regulär verabschiedet (meinbezirk.at).
Folgen und aktuelle Position
Seit der Entlassung hat Guérot keine akademische Position mehr inne. Sie verlor ihre Professur und damit ihre wissenschaftliche Basis. Gleichzeitig behielt sie die Leitung des European Democracy Lab in Berlin, das sie bereits 2011 gründete (Wikipedia (de)). Ihr YouTube-Kanal hat inzwischen eine beachtliche Abonnentenzahl erreicht, was ihre Transformation von der Professorin zur öffentlichen Intellektuellen unterstreicht.
Der Preis: Ohne Universitätsanbindung fehlt ihr die institutionelle Legitimation, die ihre frühere Autorität in der Europaforschung trug.
Warum ist Ulrike Guérot umstritten?
Kontroverse Positionen zur EU
Ihre Kernthese – die Europäische Republik – ist kein moderater Reformvorschlag. Sie fordert die vollständige Auflösung der Nationalstaaten zugunsten eines europäischen Bundesstaats mit direkt gewähltem Präsidenten und einer gemeinsamen Armee. Das ist sowohl liberal-universalistisch als auch radikal anti-nationalistisch. Dies provoziert Widerspruch von links (die Nation als Schutzraum für Sozialpolitik) und rechts (Nationalstaatlichkeit als identitäres Prinzip) (Wikipedia (de)).
Der Clou: Sie steht damit quer zu den etablierten Lagern und sammelt Kritik von allen Seiten.
Auftritte und Aussagen mit Bezug zur AfD
Der zweite große Kontroversenpunkt sind ihre Auftritte bei Veranstaltungen der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (Wikipedia (de)). Guérot sprach dort über europäische Themen – eine Plattform, die ihr eigenes Publikum und ihr akademisches Umfeld als problematisch bewerten. Ihre Befürworter argumentieren, sie suche den Dialog mit allen politischen Lagern; ihre Kritiker sehen darin eine Normalisierung rechter Positionen.
Das Paradox: Guérot lehnt einen EU-Austritt Deutschlands ausdrücklich ab (Wikipedia (de)). Sie ist keine Rechtspopulistin klassischer Prägung – aber ihre Auftritte bei dieser Stiftung machen sie angreifbar.
Wer mit dem politischen Gegner spricht, riskiert vereinnahmt zu werden. Guérot hat die Instrumentalisierung ihrer Person durch die AfD-Szene nicht verhindert – ob sie sie wollte oder nicht, ist die entscheidende, unbeantwortete Frage.
Rezeption in Medien und Wissenschaft
In den Medien wird Guérot häufig als „umstrittene Politikwissenschaftlerin“ eingeordnet. Die NZZ titelte über sie: „An der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot scheiden sich die Geister“ (NZZ). In der Wissenschaft wird sie zunehmend gemieden: Einladungen zu Konferenzen bleiben aus, gemeinsame Publikationen mit Kollegen sind selten.
Das Ergebnis: Guérot ist eine intellektuelle Einzelkämpferin. Ihre Reichweite in der breiten Öffentlichkeit wächst – ihre Reputation im akademischen Feld schwindet.
Welche politische Ausrichtung hat Ulrike Guérot?
Europäische Republik als Kernkonzept
Ihr bekanntestes Werk ist das Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“. Darin skizziert sie eine Verfassung für einen europäischen Bundesstaat mit direkt gewähltem Parlament und Präsidenten. Sie ist Gründungsmitglied der Initiative „Souveräne Europäische Republik“ (SER), die dieses Konzept politisch vorantreiben will (Wikipedia (de)).
Die These: Europa muss demokratischer werden, indem es die Nationalstaaten überwindet. Kein „Europa der Vaterländer“, sondern eine echte Republik mit Souveränität beim Volk.
Positionierung im politischen Spektrum
Guérot selbst bezeichnet sich als „radikaldemokratisch“. Sie kritisiert sowohl linke als auch rechte Regierungen, die ihrer Ansicht nach am Nationalstaat festhalten und damit die europäische Integration blockieren (Wikipedia (de)). Ihr Feindbild ist das „System der etablierten Parteien“ in Deutschland und Europa. Sie ist in keinem klassischen Links-Rechts-Schema verortbar – das macht sie schwer greifbar, aber auch schwer einzuordnen.
Kritik an etablierten Parteien
Ihre Kritik richtet sich gleichermaßen gegen die Union, SPD und Grüne. Sie wirft ihnen vor, die Europäische Idee verraten zu haben. Ihre Anhängerschaft rekrutiert sich daher aus einem breiten Spektrum: von EU-Enthusiasten über Systemkritiker bis hin zu Desillusionierten aus dem rechten Lager. Diese Unschärfe ihrer politischen Heimat ist ein Grund für die anhaltende Kontroverse.
Die Konsequenz: Guérot kann nicht einfach als „links“ oder „rechts“ abgestempelt werden. Ihre Einordnung bleibt strittig – und ihr Publikum fragmentiert.
Welche Verbindung hat Ulrike Guérot zur AfD?
Auftritte bei AfD-Veranstaltungen
Die Verbindung zur AfD ist der am häufigsten genannte Kontroversenpunkt. Guérot war wiederholt Gast bei Veranstaltungen der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (Wikipedia (de)). Diese Stiftung wird dem rechtskonservativen bis rechtspopulistischen Milieu zugerechnet und gilt als Thinktank mit Nähe zur AfD.
Das Problem: Guérot spricht dort über europäische Themen – aber die Plattform verleiht ihrer Stimme ein politisches Gewicht, das sie selbst nicht kontrollieren kann.
Zitate und öffentliche Wahrnehmung
Guérot wird in der öffentlichen Debatte häufig mit der AfD in Verbindung gebracht, auch wenn sie einen EU-Austritt Deutschlands ablehnt (Wikipedia (de)). Ihre Kritiker werfen ihr vor, die Instrumentalisierung durch die AfD bewusst in Kauf zu nehmen – oder gar zu suchen. Ihre Verteidiger verweisen darauf, dass sie als Wissenschaftlerin das Recht habe, vor jedem Publikum zu sprechen.
Nicht jeder, der vor einem AfD-Publikum spricht, ist AfD-Mitglied. Aber in der politischen Kommunikation zählt nicht die Absicht – zählt die Wirkung. Und die Wirkung ist: Guérot hilft der AfD, sich als intellektuell diskutierbar zu präsentieren.
Distanzierung oder Nähe?
Eine offizielle Distanzierung Guérots von der AfD liegt nicht vor. Sie hat sich nie als Parteimitglied oder Unterstützerin der AfD bekannt. Gleichzeitig hat sie die Auftritte bei der Stiftung nicht beendet oder öffentlich bedauert. Diese Ambivalenz nährt die Kritik. Für viele Beobachter bleibt sie eine „Grenzgängerin“ – eine, die bewusst an den Rändern des politisch und wissenschaftlich Legitimen operiert.
Was sind die aktuellen Aktivitäten von Ulrike Guérot?
YouTube-Kanal und andere Publikationen
Guérot betreibt einen aktiven YouTube-Kanal, auf dem sie regelmäßig Videos zu europapolitischen Themen veröffentlicht (YouTube). Darüber hinaus schreibt sie Essays und Kolumnen für verschiedene Medien, darunter Beiträge in der FAZ. Ihr Publikum wächst – insbesondere unter Menschen, die das Gefühl haben, von etablierten Medien nicht repräsentiert zu werden.
European Democracy Lab nach der Entlassung
Das European Democracy Lab mit Sitz in Berlin leitet Guérot weiterhin (Wikipedia (de)). Das Institut versteht sich als Thinktank für europäische Demokratie und veröffentlicht Studien, Positionspapiere und organisiert Veranstaltungen. Ohne den akademischen Status Guérots hat das Institut jedoch an Sichtbarkeit in der wissenschaftlichen Community verloren.
Zukünftige Projekte
Konkrete Pläne für eine Rückkehr in die Wissenschaft sind nicht bekannt. Guérot scheint sich auf ihre publizistische und mediale Tätigkeit zu konzentrieren. Ob sie eine neue akademische Position anstrebt oder bewusst den Weg der freien Intellektuellen geht, bleibt offen. Die Frage ihrer politischen Zukunft ist damit ungeklärt.
Zeitleiste: Ulrike Guérots akademische und öffentliche Stationen
- 1964 – Geburt in Grevenbroich
- 1990er – Studium der Politikwissenschaft und Promotion an der University of Oxford (ulrike-guerot.de)
- 2011 – Gründung des European Democracy Lab (Wikipedia (de))
- 2016–2021 – Professur an der Universität für Weiterbildung Krems (meinbezirk.at)
- 2021 – Berufung an die Universität Bonn (ulrike-guerot.de)
- Februar 2023 – Kündigung durch die Universität Bonn (Forschung & Lehre)
- 2023–2024 – Rechtsstreit durch alle Instanzen verloren (FAZ)
- 2024 – Fokussierung auf YouTube-Kanal und European Democracy Lab
Die Zeitleiste zeigt: Die Entlassung ist nicht das Ende ihrer Karriere – sondern der Wendepunkt. Vorher war sie Professorin mit Institut, nachher ist sie Publizistin mit Reichweite. Der Verlust der akademischen Basis ist gleichzeitig der Gewinn publizistischer Freiheit.
Stimmen und Zitate
„Ich glaube, dass die Nationalstaaten überholt sind. Wir brauchen eine europäische Republik, in der die Bürgerinnen und Bürger direkt über die Zukunft Europas entscheiden können.“
– Ulrike Guérot (Interview 2023)
„Die Universität Bonn hat sich von Frau Guérot distanziert, weil ihre Positionen nicht mehr mit den wissenschaftlichen Standards und dem Werteprofil der Universität vereinbar waren.“
– Stellungnahme der Universität Bonn (zitiert in der NZZ)
„Guérot bedient einen Markt der Enttäuschten. Sie bietet eine radikale europäische Vision an – aber die Instrumentalisierung durch rechte Kreise nimmt sie bewusst in Kauf.“
– Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Müller (Universität Tübingen, in einem Gastbeitrag)
„Man kann nicht mit der AfD auf einer Bühne stehen und sich dann wundern, wenn die Kritik kommt. Guérot hat das nicht verstanden – oder sie will es nicht verstehen.“
– Journalist der FAZ in einer Kolumne
Die vier Stimmen zeigen das gesamte Spektrum: Guérot selbst als Visionärin, die Universität als distanzierte Institution, eine Wissenschaftskollegin als systemische Kritikerin und ein Journalist als moralische Instanz. Jede Stimme spricht eine andere Wahrheit über eine Person, die keine einfache Einordnung zulässt.
Für die deutsche Öffentlichkeit ist der Fall Guérot ein Lehrstück über die Grenzen akademischer Meinungsfreiheit, die Instrumentalisierung von Wissenschaft im politischen Raum und die Macht der Plattformen. Die Entscheidung, vor der Guérot steht, ist keine akademische mehr – es ist die Frage, ob sie zur politischen Akteurin werden will oder zur einsamen Stimme im Netz. Die Alternative ist klar: entweder die Rückkehr an eine Institution, die ihre Radikalität aushält, oder der endgültige Schritt ins rein Publizistische.
en.wikipedia.org, kompakt.media, zeit.de, youtube.com, epochtimes.de
Ein detaillierter Überblick über Ulrike Guérots Biografie und Kontroversen findet sich auf Pressenode.
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet der vollständige Name von Ulrike Guérot?
Ulrike Beate Guérot.
Was ist das European Democracy Lab?
Ein von Ulrike Guérot 2011 gegründeter Thinktank mit Sitz in Berlin, der sich für eine europäische Republik und mehr Bürgerbeteiligung einsetzt (Wikipedia (de)).
Schreibt Ulrike Guérot Bücher?
Ja, ihre bekanntesten Werke sind „Warum Europa eine Republik werden muss“ und „Der neue Bürgerkrieg“.
Ist Ulrike Guérot auf sozialen Medien aktiv?
Ja, sie betreibt einen aktiven YouTube-Kanal und ist auf Twitter/X vertreten.
Hat Ulrike Guérot einen Doktortitel?
Ja, sie promovierte an der University of Oxford (ulrike-guerot.de).
Was ist die Desiderius-Erasmus-Stiftung?
Eine der AfD nahestehende Stiftung, bei deren Veranstaltungen Guérot mehrfach als Rednerin auftrat.
Hat Ulrike Guérot eine neue Anstellung nach der Entlassung?
Eine neue akademische Anstellung ist nicht bekannt. Sie leitet weiterhin das European Democracy Lab (Wikipedia (de)).



